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Dipl.-Ing.    R o l f   S e e g e r
Dipl.-Ing.    Dirk   Blaurock
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Mietflächen für gewerblichen Raum (MF-G von der gif) - gültig bis 2012

Diese Kurzbeschreibung wurde von Dipl.-Ing. Dirk Blaurock erstellt, der seit 2006 "Sachverständiger gif MF-G-Richtlinie" ist. Seit 2004 arbeitet er als Mitglied der gif im Arbeitskreis Flächendefinition mit und hat an den Definitionen, Formulierungen und Gedanken zu den Mietflächenfestlegungen dieser gif-Richtlinie für gewerblichen Raum vollständig direkt mitgewirkt. Er ist darin auch namentlich benannt.

Aufmaß, Berechnung und Dokumentation von Mietflächen für gewerblichen Raum geschahen bis zum 01.05.2012 in der Regel nach der Richtlinie zur Berechnung der Mietfläche für gewerblichen Raum (MF-G) von der gif – Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V.

Die MF-G von der gif wurde zum 01.05.2012 durch die Richtlinie zur Berechnung der Mietfläche für gewerblichen Raum (MF/G) abgelöst (siehe auch gif Richtlinie MFG).

Die Richtlinie MF/G nimmt Bezug auf die DIN 277 Grundflächen und Rauminhalte im Hochbau in der Version 2005.

Für die Vermietung von Wohnraum wurde die Richtlinie MF/W entwickelt und zeitgleich von der gif veröffentlicht, die in gemischt genutzten Gebäuden zusammen mit der MF/G anzuwenden ist.

Wesentliche Unterschiede der MF/G 2012 zur MF-G 2004


  • Änderung der Kurzbezeichnung der Richtlinie von MF-G in MF/G
  • Gliederung und Layout neu in Abstimmung mit MF/W und MF/V
  • Klarstellungen und Präzisierungen zu Grundflächen, die Keine Mietfläche nach gif (MF/G-0) darstellen:
  • Beispiel: Wege, Treppen und Balkone, deren ausschließlicher Zweck der Flucht und Rettung dient.
    Beispiel: Ladenstraßen/Malls (einschließlich einer Definition in der MF/G für Mall nur zur Anwendung der MF/G).
  • Drei neue Definitionen zu Grundflächen, die Keine Mietfläche nach gif (MF/G-0) darstellen, insofern Änderung der Mietfläche gegenüber der MF-G 2004:
    1. Nutzflächen von (Zivil-) Schutzräumen.
    2. Verkehrsflächen, die dem Bereich b oder dem Bereich c nach Definition DIN 277 zugeordnet werden.
    3. Verkehrsflächen von Räumen, die baulich vollkommen durch Wände und Decken von anderen Räumen abgetrennt sind und welche ausschließlich Technische Funktionsfläche erschließen.
  • Regelungen zu Mieterbedingten Grundflächenänderungen in einem eigenen Abschnitt
  • Unterscheidung von MF/G-1-Flächen (exklusive Nutzung), die einer Mietergruppe zugeordnet sind, und MF/G-1-Flächen, die nur einem Mieter zugeordnet sind.
  • Klarstellung zu Grundflächen, die Gemeinschaftlich genutzte Mietfläche nach gif (MF/G-2) darstellen:
    Beispiel: wenn sie typischerweise von allen Mietern genutzt werden können
    Beispiel: in der Regel erfolgt die Zuordnung der MF/G-2-Anteile gebäudeweise und geschossübergreifend
    Beispiel: in Abhängigkeit von der Vermietungssituation kann eine abschnittsweise Gliederung definiert werden
  • Regelungen für die MF/G-2-Anteile (gemeinschaftliche Nutzung) bei Gebäuden, die in Teilen nicht nach der gif-Richtlinie MF/G vermietet sind. Hierbei auch Bezug zur gif-Richtlinie MF/W.
  • Einführung einer Mietflächentypisierung zur Ausweisung von Mietflächen mit unterschiedlichen Nutzungseinschränkungen
  • Unterteilung Sondermietobjekte in Definierte Sondermietobjekte und Sonstige Sondermietobjekte
  • Musterformulierung zur Verwendung in Mietverträgen als Anhang der Richtlinie MF/G, aber nicht als Bestandteil der Richtlinie MF/G

Für weiterführende Auskünfte nehmen Sie bitte direkt mit uns Kontakt auf. Wir sind gespannt, wie wir Ihnen helfen können.