Zur Startseite...

Dipl.-Ing.    R o l f   S e e g e r
Dipl.-Ing.    Dirk   Blaurock
Öffentlich     bestellte     Vermessungsingenieure
nach dem Hess. Vermessungs- und Geoinformationsgesetz
Beratende Ingenieure
Mitglieder der Ingenieurkammer des Landes Hessen
 
Unser Büro Grundstücksvermessung Entwurfs-/Bauvermessung Ingenieurvermessung Mietflächenermittlung Stellenangebote

Ingenieurvermessung

Technische Vermessungen, die im Zusammenhang mit der Projektierung, Ausführung, Abnahme und späteren überwachung von Bauwerken erforderlich sind, werden als Ingenieurvermessung bezeichnet.

  • Topographische Bestandserfassung

Topographische Vermessungen nach Lage und Höhe zur Schaffung eines aktuellen CAD-Bestands-Lageplanes für den gesamten Planungsbereich.

  • Digitales Geländemodell und Geländeschnitte

Auf der Grundlage der topographischen Bestandserfassung Herstellung eines Digitalen Geländemodells.

Anfertigen von Geländeschnitten als Längs- und Querprofile.

       

  • Objekterfassung

Geometrische Objekterfassung, um Objekte in Lage, Größe, Orientierung und Form zu erfassen, teils unter Berücksichtigung einer aufgabengemäßen Generalisierung.

Kundengerechte Aufbereitung und Darstellung, z.B. in Form von Plänen und Ansichten.

  • Geodätische Beweissicherungsmessungen

Geodätische Beweissicherungsmessungen dienen zur vorsorglichen Beweisaufnahme bei ggf. drohendem Verlust des Beweismittels und damit zur Klärung von Haftungsfragen oder Fragen der Schadensregulierung.

Bei diesen technischen Vermessungen handelt es sich um die lage- und/oder höhenmäßige Erfassung eines Zustandes oder die Erfassung von zeitabhängigen Veränderungen und deren Dokumentation.

Die Festlegung des erforderlichen Umfanges der geodätischen Beweissicherungsmaßnahmen und des Meßprogrammes erfolgt in Abstimmung mit Bausachverständigen, Bodengutachtern und Bauherrn.

Die geodätische Beweissicherung beginnt mit der Nullmessung zur Dokumentation des Urzustandes vor Beginn der Bautätigkeit.

  • Verbaukontrollen

Technische Vermessungen bei großen und/oder tiefen Baugruben zur Erfassung von möglichen Bewegungen des Verbaus in Richtung zur Baugrube. Hierzu werden bereits frühzeitig dauerhafte Bezugspunkte am Verbaukopf festgelegt, die in Abhängigkeit vom Baufortschritt der Baugrube regelmäßig auf Veränderungen in der Lage und/oder Höhe bestimmt werden.

  • Grobabsteckung

Absteckung mit minderer Genauigkeit zur Markierung des Bereiches für die Holzung, Räumung und den Aushub. Die abgesteckten Eckpunkte werden durch Holzpfähle markiert und dienen auch zur Orientierung für die lagerichtige Erstellung der Schnurgerüste durch die Baufirma.

  • Feinabsteckung

Absteckung der wesentlichen Bauwerksachsen auf die bauseits erstellten Schnurgerüste im Baustellenvermessungssystem.

  • Geschoßabsteckung, Achsabsteckung, Antragen von Bauachsen

Die übertragung des Baustellenvermessungssystemes erfolgt mittels Innen- oder Außenlotung auf die oberen Geschosse. Die Außenlotung erfolgt mit dem elektrooptischen Tachymeter und erfordert deshalb, in Abhängigkeit von der Gebäudehöhe, den entsprechenden Meßraum. Da dieser erfahrungsgemäß nicht vorhanden ist, erfolgt in der Regel die übertragung des Baustellenvermessungssystemes mit der bautechnischen Innenlotung und entsprechendem Spezialinstrumentarium (Lotlaser usw.).

Nach übertragung des Baustellenvermessungssystemes im ersten Schritt in das jeweilige Geschoß erfolgt dann anschließend im zweiten Schritt die Absteckung und Vermarkung der Bauachsen im betroffenen Geschoß.

  • Höhenübertragung und Höhenantrag

Vermessungstechnische Höhenübertragung und Höhenantrag (Höhenfestpunkt) als Höhenbezugspunkt für die Festlegung der Höhenlage des Objekts.

Sollen sich die Höhenangaben auf das amtliche Höhensystem NN-Normalnull beziehen, vermarkt man in der Nähe des geplanten Bauwerks einen oder mehrere Höhenfestpunkte und bestimmt sie durch Festpunktnivellement mit Anschluß an mindestens zwei Höhenfestpunkte des amtlichen Höhennetzes.

  • Höhenmessungen, Höhenabsteckungen, Meterrisse

Höhenübertragungen und Bestimmung von Höhen an und in Bauwerken.

Markierung von Meterrissen in den einzelnen Geschossen des Bauwerks. Mit dem Meterriss wird jeweils die Nennlage der Oberkante Fertigfußboden gekennzeichnet.

Der Meterriss dient auch als Geschoßhöhenmarke im Gebäudehöhensystem, das meist als Bezugshorizont die Oberfläche des Fußbodens im Erdgeschoß benutzt (Bau-Null).

  • Lotungsmessungen

Unter Lotung versteht man das Einweisen von Punkten in die Lotlinie ober- oder unterhalb eines gegebenen Punktes bzw. die Bestimmung von Größe und Richtung der Abweichungen vorhandener Punkte von der Lotlinie.

Im Hochbau wird die Lotung angewandt zur übertragung von Bezugspunkten im Baustellenvermessungssystem von unten auf die jeweilige Bauhöhe, um damit die Achsabsteckungen in der aktuellen Bauhöhe durchführen zu können.

       

  • Deformationsmessungen

Technische Vermessungen mit dem Zweck, geometrische Veränderungen an und von Bauwerken oder zwischen Bauwerksteilen zu erfassen, werden als Deformationsmessungen bezeichnet.

Zur Erfassung der Deformationen müssen am Objekt geeignete Punkte ausgewählt und vermarkt werden, die die Deformationen in vollem Umfang erkennen lassen. Sie müssen unmittelbar mit dem Bauwerk verbunden sein.

  • Erdmassenermittlungen auf der Grundlage vorhandener technischer Vermessungen

Erstellung eines digitalen Geländemodells mit Dreiecksvermaschung. Die durch die Erdoberfläche bedingte Begrenzungsfläche wird als Ebene durch die drei Punkte des jeweiligen Dreiecks angenommen.

Verschneidung auf eine beliebige Bezugsebene. Ermittlung von Auftragsmassen und Abtragsmassen aus Differenzbildungen.

Die Grenzen und die Horizonte verschiedener Erdstoffarten lassen sich, wenn sie meßtechnisch erfaßt wurden, entsprechend berücksichtigen.

Die Genauigkeit der Erdmassenberechnung kann dem jeweiligen Zweck durch entsprechende Veränderung der Maschenweite des Berechnungsrasters angepaßt werden.

  • Bezugsmessungen von unterirdischen Bauwerken zu oberirdischen Bauwerken

Technische Vermessungen zur Dokumentation der Lage von unterirdischen Bauwerken zu oberirdischen Bauwerken.

  • Bauwerksüberwachung

Die vermessungstechnische Bauwerksüberwachung kann erforderlich werden, wenn Verformungen des Objekts zu Belastungen führen, die die Sicherheit gefährden, zur Beeinträchtigung der Funktionssicherheit führen oder wenn das Objekt auf geologisch ungünstigem Untergrund steht.

Hiervon abhängig müssen ein geeignetes Beobachtungssystem mit Meßpunkten am Objekt und im Baugrund festgelegt, ein Meßprogramm aufgestellt und eine Aussage zu möglichen Genauigkeiten getroffen werden.

  • Weitere Ingenieurvermessungen

Vermessungslösungen für weitere individuelle Aufgabenstellungen.

Für weiterführende Auskünfte nehmen Sie bitte direkt mit uns Kontakt auf. Wir sind gespannt, wie wir Ihnen helfen können.